Übung auf dem Dierlesberg

Ein Kellerbrand in einem Wohnhaus auf dem Bollenbacher Dierlesberg entwickelt eine starke Rauchentwicklung. Drei Personen konnten sich dabei nicht mehr vor dem Feuer in Sicherheit bringen war die weitere Annahme von Bollenbachs Abteilungskommandant für die gemeinsame Übung mit der Abteilung Haslach.

Dichter Rauch dran aus den Kellerräumen des Wohnhauses, als die ersten Einsatzkräfte am Übungsobjekt eintrafen. Das Feuer hatte sich zwischenzeitlich auch schon auf das erste Obergeschoss ausgeweitet. Der Fokus in der Erstphase lag auf der Menschenrettung. Mehrere Trupps unter Atemschutz durchsuchten das Gebäude und konnten die verletzten Personen retten. Parallel dazu wurde begonnen, eine Wasserversorgung aufzubauen. In der Erstphase konnten die Einsatzkräfte noch auf den Löschwasservorrat in den Löschfahrzeugen zurückgreifen. Was bei abgelegenen Höfen häufig mit kilometerlangen Schlauchleitungen verbunden ist, war bei dieser Übung unproblematisch: Eine Gruppe konnte die Wasserversorgung direkt vom Brandweiher am Hof aufbauen.

Als weitere Herausforderung musste eine Person befreit werden, die bei der Flucht vor den Flammen unter einer Egge eingeklemmt wurde. Mit dem Einsatz verschiedener Hebesätze und Hebekissen gelang auch diese Rettung innerhalb kurzer Zeit.

Kommandant Stefan Possler und Abteilungskommandant Fabian Kinnast zeigten sich im Anschluss zufrieden mit dem Verlauf der Übung. Für beide sind die gemeinsamen Proben wichtig, und sich untereinander besser kennen zu lernen und auch mit den Geräten der anderen Abteilung zu arbeiten. Zum Abschluss der Übung kam auch die Drohne zum Einsatz, um das Übungsgeschehen aus der Luft zu verfolgen.

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